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Gehorsamkeit hält die Regeln ein. Liebe weiß, wann sie zu brechen sind.

(Anthony de Mello)



Für fest gehaltene, jedoch nicht so fest gemeinte Regeln zu brechen ist jedoch unendlich viel schwerer, als sie einzuhalten. So viel schwerer, dass selbst die tiefste Liebe dabei Unterstützung benötigt.
18.8.05 20:27


eBay - Oder wie ich lernte den Sommer zu lieben



Geekland an einem beliebigen Tag im Hochsommer. Bei geschätzten 14 Grad. Es ist 21:47. Captn castagir hat sich in den Kopf gesetzt, er braucht neue Brüllwürfel für den PC. Nicht, dass er nich schon welche hätte, er will andere. Bessere.

Keine zwei Stunden und Dutzende Vergleichstests später hat er sich entschieden, was er haben will. Die oder keine.

Die Suche bei ebay gestaltet sich schwierig, denn ein Grossteil der Suchwörter führt zu ganz und gar abstrusen Ergebnissen, die mehr mit zweifelhaften Medikamenten und eher bizarren Praktiken zu tun haben als mit herkömmlicher Audio-Technik.

Schliesslich türmt sich eine Liste von rund 7000 Angeboten auf. 6993 davon wurden von Analphabeten eingestellt, die willkürlich Buchstaben im Titel weglassen oder hinzufügen. Clevere Taktik, denn nur wer nach "Hifi Bocksen" sucht, hat es auch verdient, sie zu kaufen.

01:37 läuft die erste von sieben Auktionen aus. Keine Stunde mehr bis dahin. Captn castagir nimmt das Notebook mit aufs Sofa. Schaut fern.

01:34 geht dem Notebook der Saft aus. Ok, gibt ja noch sechs weitere Auktionen. Oh halt, nur fünf, denn der Heldenverkäufer fand es witzig, eine um 01:37 und eine um 01:38 auslaufen zu lassen. Merde.

Der nächste Tag. Gegen 11 in der Früh. Auktion Nummer 3 läuft bald aus. Captn castagir sitzt, bewaffnet mit einem rappelvoll aufgeladenen Notebook, das Netzteil um den Hals gewickelt, vor dem Display im Büro.

Drei, zwei eins, SCHEI**E !!! Muss der Depp ausgerechnet jetzt anrufen ? Jaja, Server abgestürzt, mir doch egal, der ist in 10 Minuten immer noch abgestürzt, also was soll die Hektik. Auktion Nummer 3 ist ausgelaufen. Danke vielmals.

Vor Ende von Auktion 4 um 14:02 wird das Telefon auf die Zentrale umgeleitet. eMails werden seit 12 Uhr nicht mehr gelesen, geschweige denn beantwortet. Kollegen die auch nur in die Nähe des Schreibtischs kommen werden verscheucht.

Drei, zwei, eins, wie jetzt ? Auktion beendet. Hee was soll das ?

Kurzes Grübeln. Das Handy sagt 14:01. Die neumodische Armbanduhr "irgendwie gegen zwei". Der PC 13:57. Das Notebook 13:55 ... Ein Königreich für eine Atomuhr-Anbindung. Warum bin ich nicht daheim, wo ich hin gehöre, wo die Uhr im PC so geht wie sie soll ?

Das Hausnetz ist langsamer als die Deutsche Post. Wann laufen die letzten drei Auktionen aus ? 16:35 ? Kannste knicken, nicht zu schaffen. 21:04. Hmm. Klingt lösbar. Und 22:04 die letzte. Da geht noch was.

Kurz vor neun abends sitzt der captn mit rotem Kopf vor seinem heimischen, atomgetriebenen PC. Preis eingeben. Noch fünf Sekunden. Der Click auf die linke Maustaste ist so gewaltig, dass die Maus zur Seite glitscht und dank Drahtlosigkeit in unerreichbare Entfernung davonschiesst. Hah ! Wie jetzt ? "Bitte melden Sie sich an". Clever castagir, wirklich extrem clever. Du gibst einen Preis ein, wie Du es schon hunderte Male getan hast. Du vergisst nur, dass Du noch gar nicht eingeloggt bist.

Mit einem abgrundtiefen Seufzer angelt der captn nach der Maus. Ein Stündle hat er ja noch. Diesmal wird es generalstabsmässig vorbereitet.

22:02. Mit blutunterlaufenen Augen sitzt der captn vor seinem Rechner, die Maus im Anschlag, die Uhr ungefähr 32 mal abgeglichen. Alles ist vorbereitet. Und er schlägt gnadenlos wie immer zu. Dass er vorher ein halbes Dutzend Mal völlig daneben gehauen und lauter Fahrkarten geschossen hat, ist vergessen. Drei, zwei, eins, meins. Chakka. Liefern ins Büro, daheim ist er eh nie solange die Postfrösche arbeiten.

Drei Tage später überlegt sich der captn, ob er sich als nächstes ein neues Auto bei ebay schiessen soll. Denn der voluminöse Karton in der Grösse einer Waschmaschine passt beim besten Willen nicht in einen Cabrio-Kofferraum. Der captn fährt seine Trophäe bei geschmeidigen 14 Grad offen nach Hause. In einem Affenzahn, denn es sieht so aus, als würde es jede Sekunde anfangen zu giessen.

Vier Tage später hat der captn seine Beschallung neu verkabelt. Alles klingt ein wenig dumpf. Was vielleicht an dem Schnupfen liegt, den er sich geholt hat. Ausnahmsweise nicht bei ebay, sondern beim fahren.



castagir

11.8.05 21:29


castagirs Universum - Generationenvertrag



Immer wenn wir die heutzutage die Zeitung aufschlagen lesen wir spätestens auf Seite 3 etwas von Rentenkürzungen, Massen-Demonstrationen rüstiger Rentner vor dem Bundestag, und während Du auf dem Weg ins Sportstudio nicht mal daran denkst Dich zu vermehren, sondern Kondome in der örtlichen Drogerie kaufst, klopfen sie vor der Tür mit ihren Gehstöcken Ge-ne-ra-tio-nen-ver-trag aufs Kopfsteinpflaster. Seit mehreren hundert Jahren geht das schon so. Aber was hilft es ? Keine Sau hat verstanden, was das eigentlich heisst.

Rauchen für die Autobahnen, ok, Petting statt Pershing, meinetwegen, Saufen für den Regenwald, auch kapiert. Aber Generationenvertrag ? Was soll das sein ? castagir erklärt es Dir:

Stell Dir vor Du bist 20 Jahre älter als heute. Deine Nichte hat ihren 16ten Geburtstag. Dir fällt ein, ihr eine CD zu schenken, mit den Top 20 Singlecharts ihres Geburtstages. Also Oldies quasi. Als alter Sack bist Du nach kurzem googeln entsetzt, dass Du sämtliche der alten Schinken sofort wiedererkennst. Und dass Du knapp die Hälfte davon als MP3-Files auf der Platte liegen hast. Und Du denkst schamvoll an Deine Plattensammlung auf dem Dachboden, wo die andere Hälfte dieser Machwerke in Vinyl gegossen schlummert. Flugs wirfst Du den Gnutella-Client Deines Vertrauens an, um den Rest der Songs auf die Platte zu beamen.

Und hier kommt der Generationenvertrag ins Spiel. Er hat etwas mit Verantwortung zu tun. Er besagt, dass Du im Zweifelsfall nur die Top 19 Singlecharts auf eine CD brennst, weil Dir David Hasselhoffs "i am looking for freedom" einfach zu peinlich erscheint, und Du Dich dafür verantwortlich fühlst, der jungen Generation so etwas zu ersparen.



castagir
31.7.05 20:47


Was die BILD-Zeitung vergessen hat



Liebe Redakteure,

nur um Euch ein klein wenig unter die Arme zu greifen, hier mal die wirklich wichtigen Punkte, wieso Männer die glücklicheren Menschen sind. Ihr wart nahe dran, aber habt letztlich doch - wie meistens - haarscharf daneben gehauen.



  • Unsere sämtlichen Klamotten sind ab Werk bügelfrei und unbeachtet ihrer Grundfarbe gemeinsam und bei gleicher Temperatur waschbar.

  • Wir können in Sandalen weiter als 200m gehen ohne uns den Knöchel zu brechen.

  • Wir haben Haare, aber keine Frisur. Und unsere Friseuse weiss, wie sie sie schneiden muss, seit wir 15 sind. Ihre missglückten Versuche etwas neues auszuprobieren stürzen uns nicht in völlige Verzweiflung, weil sie uns überhaupt nicht auffallen.

  • Wenn wir in der Werkstatt mit dem Machaniker unter unserem Auto rumkriechen und ein wichtiges Gesicht machen, obwohl wir keinen Schimmer haben, wovon er redet, werden wir trotzdem nicht allzusehr über den Tisch gezogen.

  • Wenn wir geil sind, sieht man es uns an und muss nicht umständlich nachfragen.

  • Wenn wir kochen können, macht uns das sexy.

  • Wenn unsere Wohnung nicht wie ein Iltiskäfig aussieht und riecht, auch.

  • Wir bringen selten viel Material mit in die Ehe, weil alles was wir haben per Definition familienuntauglich, oder hässlich, oder beides ist. Und müssen uns deshalb nicht drüber streiten, wessen Exemplar das bessere für den gemeinsamen Haushalt ist.

  • Der Inhalt eines Werkzeugkoffers erschliesst sich uns unmittelbar.

  • Wir können mit schmerzverzerrtem Gesicht und unter grössten Verrenkungen unsere Körperbehaarung entfernen, aber es ist gesellschaftlich akzeptiert, wenn wir es lassen.

  • Wir können Entfernungen im Bereich weniger Meter mit akzeptabler Genauigkeit schätzen.

  • Wir können notfalls den überfahrenen Mülleimer mit wenigen Schlägen wieder in Form bringen, sowie den Lackschaden selber auspolieren.

  • Unsere Körperkraft gibt uns die Möglichkeit, 27 Tüten und einen Kasten Cola auf einen Schlag die Treppe hochzuwuchten, und den Sahnebecher erst direkt vor der Wohnungstür kaputtzumachen.

  • Unsere Reaktionsfähigkeit gibt uns Gelegenheit, die tropfende Tüte über den Fussabstreifer des Nachbarn zu halten.

  • Ja, nein und hmm sind akzeptable und ausführliche Antworten auf 98% aller uns gestellten Fragen.

  • Wenn wir auf Reisen unser Neccessaire vergessen haben, dann riechen wir möglicherweise streng, aber wir schauen weder aus wie Frankensteins Witwe, noch fühlen wir uns beim Abendessen so.

  • Unsere Unterwäsche wird uns mit der Zeit eher zu gross, selten zu klein. Und das liegt daran, dass sie beim Waschen mehr aus der Form geht als wir.

  • Wenn es uns am Rücken oder im Ohr juckt, sind wir von Millionen von Dingen umgeben, die wir zur Abhilfe benutzen können. Ebenso, wenn wir unseren Kaffee umrühren wollen.

  • Unseren Geburtstag darf man straffrei vergessen.

  • Wir haben ein Gedächtnis wie ein Sieb.



    castagir
  • 31.7.05 19:40


    Nicht gut genug



    Du tust Dein Bestes. Willst den Erfolg. Arbeitest dafür. Wägst ab. Nutzt alles, was Du in Deinem Leben gelernt hast. Und es funktioniert. Ein ums andere mal. Du bekommst Anerkennung. Das Gefühl, es richtig gemacht zu haben. Die Kleinigkeiten, die trotz aller Mühe daneben gegangen sind, verschwinden im Licht der vielen Dinge, die geklappt haben.



    Du tust Dein Bestes. Willst den Erfolg. Arbeitest dafür. Wägst ab. Nutzt alles, was Du in Deinem Leben gelernt hast.

    Aber es reicht nicht ganz. Du fühlst Dich unbeholfen. Bist verwirrt. Wie kann das, was für Dich Basis all Deiner Erfahrungen ist, so versagen ?

    Du lernst. Hörst zu. Du modifizierst die Strategie. Verlässt Zug um Zug das sichere Terrain dessen, was Du zu wissen glaubst, was Du gelernt hast, was bisher funktioniert hatte. Wirkst im Hintergrund. Fällst nicht mit der Tür ins Haus. Improvisierst. Willst nicht überfahren. Denkst noch mehr darüber nach, was richtig sein könnte. Versuchst, immer auch die andere Sichtweise einzunehmen. Natürlich hat das Auswirkungen auf Deine Spontanität, denn Du bist noch mehr als sonst bemüht, keine vermeidbaren Fehler zu machen, Rücksicht zu nehmen auf Umstände und Dinge, die Du nur ahnen, nicht aber kennen kannst, weil die Regeln sind, wie sie sind, und Du sie nicht gemacht hast. Die Du auch nicht wirklich verstehst, aber akzeptierst. Und gewinnst trotzdem das Gefühl, besser zu werden. Langsam, sehr sehr langsam. Die grossen Patzer werden weniger, fühlst Du, die kleinen denkst Du, seien nicht vermeidbar.



    Aber es reicht nicht ganz. Du zweifelst an Deiner sonst so sicheren Intuition. Wirst nervös. Suchst nach Ursachen. Doch Dein Hirn, Deine Denkweisen, Deine Wege zur Erkenntnis sind Dir diesmal keine Hilfe. Du steckst zurück. Tust nicht mehr alles, was Du kannst, und schon längst nicht mehr alles was Du wollen würdest. Sondern willst erst weiter lernen. Fakten sammeln. Es einordnen in Deine Gedankenwelt. Bist gierig nach etwas Greifbarem. Etwas, womit Du arbeiten kannst. Woran Du arbeiten kannst.



    Aber es reicht nicht ganz. Du rekapitulierst die Dinge, die Du tust. In einer dunklen Stunde kommt Dir der gefährliche Gedanke, das Haar in der Suppe wäre scheinbar wichtiger als die Suppe selber. Und Du fängst an zu sortieren.



    Für manche Dinge, die Du tust, bekommst Du das Gefühl zurück, Du hättest sie nicht richtig getan. Das verletzt Deinen Stolz. Aber es tut nicht weh, denn manche Aspekte von Stolz sind gut verzichtbar.

    Für manche Dinge, die Du tust, bekommst Du das Gefühl zurück, man liesse sie Dich nur widerwillig tun, gibt Dir das Gefühl, nur ein tolerierter Eindringling zu sein. Das verletzt Deine Eitelkeit. Aber es tut nicht weh, denn manche Aspekte der Eitelkeit sind gut verzichtbar.

    Für manche Dinge, die Du tust, bekommst Du das Gefühl zurück, eigennützig zu sein. Das verletzt Deinen Charakter. Und Du spürst, es tut weh. Weil Du an der Stelle getroffen wirst, die Deine sicherste zu sein Du dachtest. Von der Du zweifelsfrei bewiesen zu haben hofftest, dass von dieser Seite keine Gefahr ausginge. Nicht einen Gedanken hattest Du darauf verwendet, hier einen Hebel zu finden.



    Und Dir wird schlagartig klar, dass die angeblichen Haare in der Suppe nicht das Problem sind, sondern nur der Schattenwurf dessen, was wirklich wichtig ist.

    Während Du mit all Deiner Energie versucht hast, Ziegel aus einer Gartenmauer zu entfernen um eine Tür zu schaffen, entstand in Deinem Rücken ein Wolkenkratzer aus Empfindungen die Du vermittelt hast, Eindrücken die Du hinterlassen hast und Unterlassungen die Du verschuldet hast. Und an denen Du nicht gearbeitet hast. Weil Du Dich derart in Deine Gartenmauer vertieft hast, dass Du sie gar nicht bemerkt hattest.

    Im wichtigsten Bereich Deines Handelns waren die Ergebnisse exakt konträr zu dem, was Du damit zeigen und vorleben wolltest. So gegensätzlich, dass Du mit einem Schlag nicht nur einen Wolkenkratzer an falschen Eindrücken einreissen, sondern einen weiteren Wolkenkratzer aus Wissen, Erfahrung und Intuition auf den Prüfstand stellen musst.

    Dein Versuch Rücksicht auf die Vergangenheit zu nehmen, wurde diesmal als Profillosigkeit empfunden. Dein Versuch Grosszügigkeit zu zeigen, wurde diesmal als Geiz empfunden. Dein Versuch Verlässlichkeit zu zeigen, wurde diesmal als Passivität empfunden.

    "Lasst Fakten sprechen" klingt für Dich plötzlich so leer wie nie zuvor. Fakten sind interpretierbar. Noch viel interpretierbarer als Worte es je sein könnten.



    Und Du schüttelst den Kopf. Weil egal, wohin Du in Dir schaust, Du überall weitere Bausteine findest, die, eben noch als stabil markiert, nun zumindest fragwürdig aussehen. Und Dir schwirrt der Kopf weil Du plötzlich gar nicht mehr weisst, wo Du zuerst anfangen sollst.



    castagir
    24.7.05 15:54


    Die Frauenseele ist für mich ein offenes Buch - geschrieben in einer mir unverständlichen Sprache

    (Ephraim Kishon)



    Nun weiss ich, wieso man mehr Fremdsprachenkenntnisse als nur Englisch braucht.
    19.7.05 19:48


    One Step UpTwo Steps Up



    Woke up this morning my house was cold

    Checked out the furnace she wasn't burnin'

    Went out and hopped in my old Ford

    Hit the engine but she ain't turnin'



    Woke up this morning a smile in my face

    A perfect weekend kept me singing

    No sweat doing the office race

    Life can be easy while you are winning



    We've given each other some hard lessons lately

    But we ain't learnin'

    We're the same sad story that's a fact

    One step up and two steps back



    We might have been farer from start than we are now

    Just my opinion

    I'm glad we're running still on track

    Two steps up and one step back



    Bird on a wire outside my motel room

    But he ain't singin'

    Girl in white outside a church in June

    But the church bells they ain't ringing

    I'm sittin' here in this bar tonight

    But all I'm thinkin' is

    I'm the same old story same old act

    One step up and two steps back



    But what is so hard for you with feeling good

    Please try and tell me

    What makes you try to ruin that mood

    There's no need for you being afraid of me

    I'm trying to treat you like lady

    'cause i'm afraid of

    The same old story same old act

    Of one step up and two steps back



    It's the same thing night on night

    Who's wrong baby who's right

    Another fight and I slam the door on

    Another battle in our dirty little war

    When I look at myself I don't see

    The man I wanted to be

    Somewhere along the line I slipped off track

    I'm caught movin' one step up and two steps back



    I break those walls bit by bit

    You try to build them up brick by brick

    We should head for the same direction

    Instead of making a silly competition

    When I look at your eyes I see

    The diamond you're afraid to be

    And i'm still not willing to slip off track

    Going one step up and two steps back



    There's a girl across the bar

    I get the message she's sendin'

    Mmm she ain't lookin' too married

    And me well honey I'm pretending

    Last night I dreamed I held you in my arms

    The music was never-ending

    We danced as the evening sky faded to black

    One step up and two steps back



    So let me do some things the way I do them

    Like I let you in some matter

    That's the way of learning from each other

    And the way of constantly getting better

    You can't be right always even if you want to

    Learn to accept it and

    Take my hand let's go back on track

    Of two steps up and one step back



    Bruce Springsteen aus dem Album Tunnel of Love



    Manchmal habe ich einfach das Verlangen, eine schöne Melodie umzutexten. Weil mir der Titel in den Sinn kommt und gefällt, aber die Lyrics nicht hergeben was ich ausdrücken will. Ich sehe schon, ich muss das noch üben.



    castagir
    18.7.05 21:17


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